Die Hyperinflation muss weiter warten Als die Europäische Zentralbank (EZB) im November 2011 damit begann sehr langlaufende Refinanzierungsgeschäfte (LTRO) mit unbegrenzter Zuteilung anzubieten und die Zentralbankmenge innerhalb weniger Monate von rund 1000 Mrd. Euro auf fast 1800 Mrd. Euro anstieg (vgl. Abbildung 5), war es für viele deutsche Ökonomen ausgemachte Sache: Nun kommt die Hyperinflation!… Die Europäische Währungsunion auf dem Weg in die Deflation? weiterlesen
Kategorie: Wirtschaftspolitik
Rein in die Carry Trades, raus aus den Carry Trades – sind Wechselkurse zum Spielball der Spekulation geworden?
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link Die Turbulenzen an den Devisenmärkten sorgen derzeit für Schlagzeilen. „Anleger suchen sich immer neue Opfer“ titelte kürzlich die FAZ. „Schwellenländer erklären Spekulanten den Krieg“ hieß es gar in der „Welt“ und selbst das Handelsblatt konnte sich zuletzt ein „Spekulanten riechen Blut“ nicht mehr verkneifen. Im Blickfeld… Rein in die Carry Trades, raus aus den Carry Trades – sind Wechselkurse zum Spielball der Spekulation geworden? weiterlesen
Schnell noch ein paar Bitcoins kaufen?
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link Interview zum Thema auf hr2: „Just a little bitCoin“ Die jüngste Kursentwicklung der digitalen Privatwährung „Bitcoin“ ist beeindruckend. Hat man am 27. Oktober 2010 für einen US-Dollar Bitcoins gekauft, so haben diese am 27. Oktober 2013 einen Marktwert von 1024 US-Dollar besessen (Kurstabelle). Das entspricht einer… Schnell noch ein paar Bitcoins kaufen? weiterlesen
Leider noch immer aktuell: Flüchtlingsströme und Agrarsubventionen
Die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa hat wieder einmal verdeutlicht, dass der Migrationsdruck in vielen afrikanischen Ländern so stark ist, dass die Menschen dort enorme Risiken eingehen, um auszuwandern. Ein Faktor, der zu diesem Migrationsdruck beiträgt, sind die Agrarsubventionen, die an die Bauern in den wohlhabenden Ländern gezahlt werden. Sie führen zu landwirtschaftlichen Nettoexporten der wohlhabenden Länder… Leider noch immer aktuell: Flüchtlingsströme und Agrarsubventionen weiterlesen
Entführt die aktuelle EZB-Politik deutsche Ersparnisse nach Südeuropa?
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link Nach einer von Prof. Hans-Werner Sinn im ifo-Gutachten „Verantwortung der Staaten und Notenbanken in der Eurokrise“ für das Bundesverfassungsgericht formulierten Hypothese „hat die EZB durch den Kauf von Staatspapieren und die Ankündigung des unbegrenzten Kaufs eine kostenlose Kreditversicherung für Staatspapiere angeboten, um dem Kapital Geleitschutz auf… Entführt die aktuelle EZB-Politik deutsche Ersparnisse nach Südeuropa? weiterlesen
Märchen, Mythen und Legenden – Einige Anmerkungen zum Eurokrisen-Gutachten des ifo-Instituts für das Bundesverfassungsgericht
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link I. Sinns verschwörungstheoretische Erklärung der Euro-Schuldenkrise Das ifo Institut hat kürzlich sein Gutachten für die Verhandlung im „Hauptsacheverfahren ESM/EZB“ vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe veröffentlicht. Der Titel des Gutachtens, als dessen Autor Prof. Hans-Werner Sinn zeichnet, lautet „Verantwortung der Staaten und Notenbanken in der Eurokrise„. Das… Märchen, Mythen und Legenden – Einige Anmerkungen zum Eurokrisen-Gutachten des ifo-Instituts für das Bundesverfassungsgericht weiterlesen
Ebbe statt Flut: Die Reaktion der Europäischen Zentralbank auf die Große Rezession
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link I. Die Realwirtschaft im fünften Jahr der Großen Rezession Die von der amerikanischen Subprimekrise ausgelöste Große Rezession hat viele Länder aus ihrem langfristigen Wachstumspfad geworfen. Anders als in normalen Rezessionen haben die meisten Länder auch 5 Jahre nach Beginn der Rezession ihre Wachstumsverluste noch nicht wieder… Ebbe statt Flut: Die Reaktion der Europäischen Zentralbank auf die Große Rezession weiterlesen
Interne Abwertung der Eurokrisenländer erfordert Angleichung der Preisniveaus aller Euroländer
Die Entstehung der Eurokrise ist wesentlich auf die divergierenden Inflationsraten der Mitgliedsländer zurückzuführen. In den Schuldnerländern waren die Inflationsraten überdurchschnittlich, in Gläubigerländern wie Deutschland und Finnland waren sie unterdurchschnittlich (Abbildung 1). Da die Geldpolitik der EZB zu einer Angleichung der Nominalzinsen führte, resultierten bei divergierenden Inflationsraten divergierende Realzinsen. Dadurch entstanden in den Hochinflationsländern ökonomische Anreize… Interne Abwertung der Eurokrisenländer erfordert Angleichung der Preisniveaus aller Euroländer weiterlesen
Internal devaluation of EMU debtor countries needs now an equalization of price levels in all EMU countries!
As has often been argued here (link1, link2, link3), the ultimate reason for the euro crisis is the divergence of inflation rates since the foundation of the EMU. In all debtor countries, inflation rates have been significantly above average, while in typical creditor countries like Germany, Finland and Austria, inflation rates have been below average,… Internal devaluation of EMU debtor countries needs now an equalization of price levels in all EMU countries! weiterlesen
