Die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa hat wieder einmal verdeutlicht, dass der Migrationsdruck in vielen afrikanischen Ländern so stark ist, dass die Menschen dort enorme Risiken eingehen, um auszuwandern. Ein Faktor, der zu diesem Migrationsdruck beiträgt, sind die Agrarsubventionen, die an die Bauern in den wohlhabenden Ländern gezahlt werden. Sie führen zu landwirtschaftlichen Nettoexporten der wohlhabenden Länder… Leider noch immer aktuell: Flüchtlingsströme und Agrarsubventionen weiterlesen
Autor: Volxwirtschaft
Entführt die aktuelle EZB-Politik deutsche Ersparnisse nach Südeuropa?
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link Nach einer von Prof. Hans-Werner Sinn im ifo-Gutachten „Verantwortung der Staaten und Notenbanken in der Eurokrise“ für das Bundesverfassungsgericht formulierten Hypothese „hat die EZB durch den Kauf von Staatspapieren und die Ankündigung des unbegrenzten Kaufs eine kostenlose Kreditversicherung für Staatspapiere angeboten, um dem Kapital Geleitschutz auf… Entführt die aktuelle EZB-Politik deutsche Ersparnisse nach Südeuropa? weiterlesen
Märchen, Mythen und Legenden – Einige Anmerkungen zum Eurokrisen-Gutachten des ifo-Instituts für das Bundesverfassungsgericht
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link I. Sinns verschwörungstheoretische Erklärung der Euro-Schuldenkrise Das ifo Institut hat kürzlich sein Gutachten für die Verhandlung im „Hauptsacheverfahren ESM/EZB“ vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe veröffentlicht. Der Titel des Gutachtens, als dessen Autor Prof. Hans-Werner Sinn zeichnet, lautet „Verantwortung der Staaten und Notenbanken in der Eurokrise„. Das… Märchen, Mythen und Legenden – Einige Anmerkungen zum Eurokrisen-Gutachten des ifo-Instituts für das Bundesverfassungsgericht weiterlesen
Ebbe statt Flut: Die Reaktion der Europäischen Zentralbank auf die Große Rezession
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link I. Die Realwirtschaft im fünften Jahr der Großen Rezession Die von der amerikanischen Subprimekrise ausgelöste Große Rezession hat viele Länder aus ihrem langfristigen Wachstumspfad geworfen. Anders als in normalen Rezessionen haben die meisten Länder auch 5 Jahre nach Beginn der Rezession ihre Wachstumsverluste noch nicht wieder… Ebbe statt Flut: Die Reaktion der Europäischen Zentralbank auf die Große Rezession weiterlesen
Interne Abwertung der Eurokrisenländer erfordert Angleichung der Preisniveaus aller Euroländer
Die Entstehung der Eurokrise ist wesentlich auf die divergierenden Inflationsraten der Mitgliedsländer zurückzuführen. In den Schuldnerländern waren die Inflationsraten überdurchschnittlich, in Gläubigerländern wie Deutschland und Finnland waren sie unterdurchschnittlich (Abbildung 1). Da die Geldpolitik der EZB zu einer Angleichung der Nominalzinsen führte, resultierten bei divergierenden Inflationsraten divergierende Realzinsen. Dadurch entstanden in den Hochinflationsländern ökonomische Anreize… Interne Abwertung der Eurokrisenländer erfordert Angleichung der Preisniveaus aller Euroländer weiterlesen
Internal devaluation of EMU debtor countries needs now an equalization of price levels in all EMU countries!
As has often been argued here (link1, link2, link3), the ultimate reason for the euro crisis is the divergence of inflation rates since the foundation of the EMU. In all debtor countries, inflation rates have been significantly above average, while in typical creditor countries like Germany, Finland and Austria, inflation rates have been below average,… Internal devaluation of EMU debtor countries needs now an equalization of price levels in all EMU countries! weiterlesen
Die Kunst der Wahl des noch größeren Übels
Während die Märkte das Ende der Europäischen Währungsunion einpreisen (Schaubild 1) und der Interbankenmarkt vollends kollabiert ist (Schaubild 2), weist Angela Merkel auf dem G-20 Gipfel in Mexiko jede Kritik von sich und erklärt, was die Europäer alles unternommen haben, um die Währungsunion krisenfest zu machen: Fiskalpakt, Euro-Rettungsfonds, Bankenrekapitalisierung, Wachstumspakt und bald weitere Schritte zu… Die Kunst der Wahl des noch größeren Übels weiterlesen
Wie Agrarsubventionen den Freihandel in Verruf bringen
Die deutsche Volkswirtschaft importiert derzeit knapp 50% ihres BIPs und exportiert etwas mehr als 50%. Sie ist also tief in die internationale Arbeitsteilung eingebunden. Wenn die vom Freihandel ermöglichte internationale Arbeitsteilung die Wohlfahrt der Bevölkerung eines Landes schädigen würde, hätte Deutschland folglich ein enormes Potential, seine Wohlfahrt zu steigern: Es müsste nur den internationalen Freihandel… Wie Agrarsubventionen den Freihandel in Verruf bringen weiterlesen
Neues aus der Unternehmensethik: Statt Gewinnmaximierung sagt man jetzt "Strategic Corporate Social Responsibility"
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link Etwas mehr als 30 Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum haben sich mittlerweile durch die Unterzeichnung der „Principles of Responsible Management Education“ (PRME) verpflichtet, bestimmte unternehmenspolitische Zielvorstellungen ihren Studierenden zu „vermitteln“. Viele dieser politischen Ziele sind in der Wirtschaftswissenschaft nicht unumstritten. So heißt es im PRME-Kodex „We… Neues aus der Unternehmensethik: Statt Gewinnmaximierung sagt man jetzt "Strategic Corporate Social Responsibility" weiterlesen
