bzw. Why Austerity Can Become Self-Defeating for Member States of a Currency Union (hier klicken) – zum Vergrößern Schaubild klicken –
Welcher Effekt überwiegt? Zur zweiten Replik von Dullien und Schieritz
Sebastian Dullien und Mark Schieritz (im Folgenden D&S) haben nun auf meine zweite Replik reagiert (hier). Aus meiner Sicht hat dies sehr geholfen, ihre Argumentation zu verdeutlichen. Es freut mich auch, dass nun Einverständnis darüber herrscht, dass man keinen Fehler begeht, wenn man Abschreibungen von Bruttoinvestitionen subtrahiert und das Ergebnis Nettoinvestitionen nennt. Ebenso begrüße ich,… Welcher Effekt überwiegt? Zur zweiten Replik von Dullien und Schieritz weiterlesen
Warum strikte Austeritätspolitik in Mitgliedsländern einer Währungsunion schwere Rezessionen verursachen kann
Dieser Beitrag ist auch im Blog Ökonomenstimme erschienen: Link In dem kürzlich auf Ökonomenstimme erschienen Artikel „Kann ein Staat sich kaputt sparen?“ kommt Daniel Gros zu der Schlussfolgerung „dass man schwer behaupten kann, die Perpheriestaaten der Eurozone sollten Defizitabbauversuche einstellen, da die Ergebnisse sich erst langfristig zeigen werden“. Diese Schlussfolgerung stützt sich auf einen einfachen… Warum strikte Austeritätspolitik in Mitgliedsländern einer Währungsunion schwere Rezessionen verursachen kann weiterlesen
Brutto- oder Nettoinvestitionen – Zu der Replik von DullienSchieritz
Die Zeitschrift „Wirtschaftsdienst“ hat in ihrem FTD-Blog „Out of Wirtschaftsdienst“ einen Artikel von mir zum Thema „Die deutsche Investitionsschwäche und die EWU Fakt oder Fiktion?“ aus ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht. Darin setze ich mich kritisch mit dem Artikel „Die deutsche Investitionsschwäche: Die Mär von den Standortproblemen“ von Sebastian Dullien und Mark Schieritz aus der… Brutto- oder Nettoinvestitionen – Zu der Replik von DullienSchieritz weiterlesen
Merkels Märchen und Draghis Drache
Merkels Märchen von der fiskalpolitischen Disziplinlosigkeit der Euro-Krisenländer Ein Blick auf die aktuelle Zinsentwicklung für 10-jährige Staatsanleihen zeigt, dass es keiner EU-Ratssitzung bislang gelungen ist, die Finanzmärkte nachhaltig zu beruhigen. Seit Anfang November sind die Zinsdifferenzen der Eurokrisenländer im Vergleich zu Deutschland nochmals kräftig gestiegen – obwohl auch die deutschen Zinsen seit Mitte November einen… Merkels Märchen und Draghis Drache weiterlesen
Sind Unternehmensinvestitionen in Billiglohnländern ein Grund „fuchsteufelswild“ zu werden?
Viele Forderungen der „occupy“-Protester zielen auf einer bessere Regulierung des Finanzsektors. Es ist sicherlich leichter, solche Forderungen aufzustellen, als neue Regeln zu finden, die tatsächlich die gewünschte Wirkung haben. Man kann mit guten Gründen bezweifeln, ob ein Steuersatz von 0,1 Prozent auf den Umsatz mit Wertpapieren tatsächlich hilft, unerwünschte Spekulationsblasen zu verhindern. Vieles spricht dafür,… Sind Unternehmensinvestitionen in Billiglohnländern ein Grund „fuchsteufelswild“ zu werden? weiterlesen
Was passiert bei einem Staatsbankrott der Krisenländer?
Schaut man sich die Zinsentwicklung auf dem Markt für 10jährige Staatsanleihen im Vergleich zu Deutschland an, kann man einige bedenkliche Tendenzen erkennen (Schaubild 1): Der französische Zinsspread steht mit ca. 1% jetzt da, wo der spanische und italienische im Mai vergangenen Jahres standen. Der spanische und italienische mit ca. 4% (vor dem Beginn der EZB-Interventionen)… Was passiert bei einem Staatsbankrott der Krisenländer? weiterlesen
Was haben die Londoner Krawalle und die Turbulenzen an den Kapitalmärkten gemeinsam?
Soziale Interaktion bei Existenz multipler Gleichgewichte Auf den ersten Blick scheint es weit hergeholt, zwischen den Londoner Krawallen und den derzeitigen Turbulenzen an den Kapitalmärkten Gemeinsamkeiten herstellen zu wollen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber, dass sehr ähnliche Mechanismen sozialer Interaktion am Werk sind. Man kann (mit etwas gutem Willen ) die Analogie mit Hilfe… Was haben die Londoner Krawalle und die Turbulenzen an den Kapitalmärkten gemeinsam? weiterlesen
Die Wahl der Qual: Staatsschuldenkrise oder doch lieber Bankenkrise?
Die Finanzmärkte geben keine Ruhe – noch nicht einmal in der Ferienzeit. Nachdem sie ein Jahrzehnt lang die sich anbahnenden Verschuldungsprobleme verschlafen haben, scheint sie jetzt der Informationseffizienz-Furor gepackt zu haben. Ein Phänomen, das die Verhaltensökonomen wahrscheinlich unter dem Stichwort „Framing-Effekt“ verbuchen werden. EU-Kommissionspräsident Barroso hat jedenfalls darauf reagiert und in einem Schreiben an die… Die Wahl der Qual: Staatsschuldenkrise oder doch lieber Bankenkrise? weiterlesen

